Im Alltag können wir manchmal Kunst an uns vorbeifahren sehen und sie vielleicht doch nicht richtig wahrnehmen.
Wenn ich am Bahnsteig stehe, lichte ich regelmäßig die Frachtenwagone ab und stelle mir vor, wo diese wohl herkommen und wohin sie ihre aufgesprayte Botschaft weitertragen.
Illegale Handlungen waren dafür notwendig. Graffitis werden offiziell als schwere Sachbeschädigungen an privatem und öffentlichem Eigentum wahrgenommen.
Bei den auf Schienen entlangrollenden Leinwänden können so manche Sprayer: innen einfach nicht widerstehen, ihre Nachricht mit auf den Weg zu schicken.
Sie verewigen sich mit ihren Symbolen, Namen (Tag = Signatur oder das Pseudonym) oder Botschaften, um zu zeigen, ich bin da und spreche zu euch, ob ihr es wollt, oder nicht (Fame).
Um gekonnt mit der Spraydose umzugehen, benötigt es viel Training und manchmal kann man den Graffiti-Pieces das auch ansehen.
Mittels analoger Slogans werden oft gesellschaftskritische, politische oder poetische Nachrichten abgeschickt.
So manch einer ärgert sich über die bunten Schmierereien. Ich bin auf der Suche nach den Highlights auch schon vielen verunglückten Versuchen begegnet. Aber wo nichts Hässliches, da auch nichts besonders Schönes…
Trotzdem möchte ich darauf hinweisen, dass sich die Sprayer nicht nur in rechtlichen Belangen strafbar machen, sondern sich auch teilweise in Lebensgefahr begeben. Es gibt heutzutage auch ungefährlichere Möglichkeit seine Leidenschaft nach Außen zu tragen.
Die Bahngalerie auf werkintirol lädt dazu ein beim Anwachsen mitzuhelfen.
Schickt mir eure Entdeckungen auf Schiene!
Foto und Text in diesem Beitrag sind urheberrechtlich geschützt und stammen von Claudia J.A. Lechner (cjas).




















































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